Wachau - Dorf im Aufbruch

Wachau als Sitz der Gemeindeverwaltung ist ca. 20 km von Sachsens Landeshauptstadt Dresden entfernt. Zusammen mit Feldschlößchen bildet der Ortsteil die Ortschaft Wachau mit Feldschlößchen, die bis 31.12.1993 in dieser Form die Altgemeinde Wachau umfasste. Zum 01.01.1994 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Leppersdorf und Seifersdorf in die Gemeinde Wachau eingegliedert. Zum 01.01.1998 folgte als bislang letzte die Gemeinde Lomnitz.

Wachau lässt sich über die A4-Abfahrten Ottendorf-Okrilla und Pulsnitz völlig unkompliziert mit dem Fahrzeug erreichen, ebenso quer durch die Dresdner Heide über Radeberg.

Die urkundliche Ersterwähnung ist auf das Jahr 1218 datiert. Damals siedelten sich Menschen zunächst in der Auenlandschaft an. Diese blieb bis heute dem Ortsteil erhalten. Das Dorf Wachau zählt gegenwärtig 948 Einwohner. Es verfügt gemeinsam mit der unmittelbaren Umgebung über seinen ganz speziellen Reiz und stellt daher für Wanderfreunde und Radwanderer einen bedeutenden Anziehungspunkt dar.

 

Wachau ist für Radwanderer ein attraktives Ausflugsziel.Immer ein lohnendes Fotomotiv: Die Ortsansicht von Wachau.Die Landschaft um den Ortsteil Wachau ist geprägt von Feldern.Die Wachauer Dorfkirche und das Pfarrhaus von der Schulstraße aus gesehen.

 

Wenn man aus Richtung Feldschlößchen kommend das Dorf durchquert, führt der Weg in die Auenlandschaft von Wachau, die in der Ortsmitte mit der evangelisch-lutherischen Kirche und dem Barockschloss einen unvergesslichen Anblick bietet. Das teilsanierte aber leerstehende Adelshaus, das zwischen 1730 und 1754 entstand, wird interessierten Besuchern im Zuge verschiedener Veranstaltungen zugänglich gemacht. So finden einmal im Jahr Führungen durchs Haus statt - und zwar am Tag des offenen Denkmals. Dieser fällt regelmäßig auf den zweiten Sonntag im September.

 

Der Schlosspark, im Hintergrund das Schloss.Das Schloss von der Kreisstraße aus gesehen. Es bildet das Zentrum des Ortes.Blick auf den Neubau der Grundschule in Wachau.Blick auf das Kinderhaus Wachau, das seit mehr als 50 Jahren als Kindertagesstätte dient.

 

Unmittelbar an der Hauptstraße im Ortskern liegt die Gaststätte „Erbgericht“. Bei schönem Wetter lädt ihr Biergarten zu einer Verschnaufpause ein. Ebenso bietet sie Übernachtungsmöglichkeiten. Verlässt man Wachau in Richtung des Ortsteiles Seifersdorf, stoßen Besucher auf den Sportplatz mit seinem Sportcasino. Dieses wird vom Sportverein auf Nachfrage vermietet.

 

Wachau - ein kinderfreundlicher Ort - ist stolz auf seine vorhandenen Kindereinrichtungen. Dazu zählen das an den Schlosspark angrenzende Kinderhaus mit Kindersauna sowie die modernisierte und in Trägerschaft der Gemeinde befindliche Grundschule. Kindereinrichtungen bedeuten Jugend und Zukunft für den Ort. Um diese wichtige Gesetzmäßigkeit der Geschichte zu erhalten, werden wir - speziell der Bürgermeister - alles dafür tun, diesen Grundstein für die Zukunft der Wirtschaftsfähigkeit des Ortsteiles Wachau zu erhalten und uns unserer Verantwortung diesbezüglich nicht entziehen.

 

Die Gaststätte Erbgericht in Wachau.Im Ortsteil befindet sich auch das Haus der Gemeindeverwaltung, in dem der Bürgermeister seinen Dienstsitz hat.Das Freibad Wachau lockt im Sommer viele Besucher an.Blick aus Richtung Teichstraße.

 

Traditionell gewachsen ist im Ortsteil Wachau das Kleingewerbe. Tischlerei, Metallbau, Kfz-Werkstatt und Lackiererei sind hier beheimatet.

Das Leben wird durch die Vereine bereichert. Traditionell findet beispielsweise im September das Erntedankfest statt. Darüber hinaus richtet der Sportverein diverse Sportveranstaltungen und Wettkämpfe aus. Nicht zu vergessen ist die Freiwillige Feuerwehr Wachau, die die Festlichkeiten unterstützt und sich am Kulturleben im Dorf mit ihrem Feuerwehrfest beteiligt.

 

Bewacht seit Juli 2010 den Kindergarten: Toni, der Tornadobär, geschaffen von der Kettensägenkünstlerin Karen Hobelsberger.Der Ortseingang Wachau an der Schulstraße.Blick auf die Teiche in der gleichnamigen Straße.Blumen in der Straße An der Orla, im Hintergrund ein für die Region typisches Fachwerkhaus.

 

Die Zukunft des Ortsteiles wird geprägt sein von Umgestaltung und Modernisierung. Möglich macht das die Aufnahme in ein neu aufgelegtes Förderprogramm von Bund und Land. Demnach ist geplant, kommunale Objekte im Dorfkern zu sanieren und umzugestalten. In diesem Zusammenhang könnte auch ein öffentlicher Treffpunkt im Grünen entstehen, wozu das Flüsschen Orla wieder an die Oberfläche geholt werden soll. 

 

Eine Entdeckungsreise lohnt sich auf jeden Fall.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt.

 

Michael Eisold
 

Veit Künzelmann
Bürgermeister von Wachau